Folge 71: Lohnt sich ein Blog noch?
Shownotes
Viele Unternehmen investieren Zeit und Geld in Blogartikel, ohne zu prüfen, welche Aufgabe diese Inhalte im Marketing erfüllen sollen.
Ein strategisch aufgebauter Ratgeber kann relevante Fragen der Zielgruppe beantworten, Expertise sichtbar machen und die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und KI Systemen unterstützen. Dafür reichen regelmäßig veröffentlichte oder vollständig von KI erzeugte Texte jedoch nicht aus.
In dieser Folge erfährst du:
- Warum ein Ratgeberbereich weiterhin sinnvoll sein kann
- Welche Aufgabe Blogartikel innerhalb eines Marketingsystems übernehmen
- Warum Startseiten und Leistungsseiten nicht genügend Raum für jedes relevante Thema bieten
- Was gute Inhalte von austauschbaren Texten unterscheidet
- Welche Rolle Struktur, Quellcode und technische Zugänglichkeit spielen
- Wie du KI sinnvoll bei der Erstellung von Inhalten einsetzen kannst
- Anhand welcher Daten du den geschäftlichen Nutzen deiner Artikel bewertest
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Viel Spaß mit dieser Folge! Deine Kathrin
Transkript anzeigen
00:00:01: Lohnt sich ein Block für Unternehmen überhaupt noch?
00:00:05: Viele Selbstständige und Unternehmen stellen sich diese Frage.
00:00:09: Denn wenn Menschen ihre Antworten zunehmend direkt vom Google oder von KI-System bekommen, warum sollte ein Unternehmen dann noch Zeit und Geld in eigene Artikel investieren?
00:00:22: Weil richtig aufgesetzt kann ein Block relevante Fragen der einer Zielgruppe beantworten, deine Expertise sichtbar Und dann Unternehmen bei wichtigen Themen besser auffindbar machen.
00:00:34: Wie das in Detail ausschaut, darum geht es heute!
00:00:37: Let's go!
00:00:54: Vielleicht nennst du diesen Bereich auf deiner Website Block?
00:00:58: Ratgeber, Wissen oder Magazin – der Name ist jetzt erstmal zweitrangig Denn entscheidend ist zunächst, welche Aufgabe diese Inhalte für dein Unternehmen übernehmen.
00:01:09: Die Startseite und Lösungsseiten oder Leistungseiten an der Website sollen schnell zeigen, für wen dein Angebot ist was dein Unternehmen für dieses Zielgruppe löst und warum sich ein potentieller Kunde eine potenzielle Kundin für dich entscheiden sollte.
00:01:24: Diese Seiten müssen verständlich unklar bleiben.
00:01:27: sie dürfen nicht zu überladen sein.
00:01:29: Du kannst dort deshalb nicht jede Frage ausführlich beantworten und jedes Problem deiner Zielgruppe bis ins Detail erklären.
00:01:36: Dafür brauchst du eine eigene Umgebung, ich nenne diese Umgebungen Content Hub.
00:01:41: Worum geht es dort?
00:01:43: Ein guter Artikel gibt dir die Möglichkeit tiefer in ein Thema einzusteigen!
00:01:48: Du kannst Zusammenhänge erklären, typische Fragen beantwortet und zeigen dass dein Unternehmen die Herausforderung seiner Zielgruppes wirklich versteht.
00:01:57: Potenzielle Kunden entscheiden sich selten nach einem einzigen Kontakt für einen Anbieter.
00:02:02: Sie informieren sich, vergleichen verschiedene Lösungen und prüfen wem sie die Lösung ihres Problems zutrauen.
00:02:09: Dabei suchen sie häufig nicht sofort nach einer konkreten Leistung.
00:02:12: Sie suchen zunächst eine Antwort auf eine Frage oder nach einer Lösung für ihr Problem Und wenn dein Unternehmen genau in diesem Moment mit einem hilfreichen Inhalt sichtbar wird, entsteht ein erster relevanter Kontakt.
00:02:26: Das heißt die Person kommt über die Suche, sei das jetzt Zoom-Maschine oder KI zu dem Artikel.
00:02:32: Der Artikel wird außerdem zu einer passenden Leistung, einem Fallbeispiel oder einen nächsten Schritt auf deiner Website führen und dadurch wird der Content Hub zu einem wichtigen Bestandteil eines gesamten Marketingsystems.
00:02:45: SEO oder GEO stehen hier nicht isoliert neben deiner Website.
00:02:50: Der Inhalt der Artikel verbindet Sichtbarkeit, Expertise, Vertrauen und Conversion miteinander.
00:02:55: Ich sehe das bei mehreren Kunden dass solche Inhalte weiterhin richtig gut funktionieren.
00:03:00: Gut ausgewählte Artikel, gut geschriebenen Artikel gewinnen Rankings erzollen Sichtbarkeit und bringen relevante Besucher auf die Website und am Ende auch Anfragen.
00:03:11: Das passiert aber nicht automatisch, nur weil ein Unternehmen regelmäßig Artikel veröffentlicht.
00:03:15: Ein Artikel braucht ein klares Thema und eine konkrete Verbindung zur Zielgruppe sowie ein gutes Design das sich visuell flüssig in die Webseite integriert.
00:03:24: Viele Unternehmensblogs scheitern aber genau daran.
00:03:27: dort erscheinen dann interne Nachrichten allgemeine Branchenthemen oder austauschbare Ratgebertexten die kaum einen Bezug zu den tatsächlichen Fragen potenzieller Kunden haben.
00:03:37: Solche Inhalte verursachenden Aufwand schaffen aber wenig geschäftlichen Nutzen.
00:03:41: Ein guter Artikel beginnt deshalb nicht mit der Frage, worüber könnten wir diese Woche schreiben?
00:03:45: Er beginnt mit der frage was möchte unsere Zielgruppe verstehen bevor sie eine Entscheidung trifft?
00:03:51: das können Fragen sein zu kosten Risiken Voraussetzungen möglichen Lösungen oder auch typischen Fehlern.
00:03:58: Auch Einwände aus Vertriebsgesprächen liefern zum Beispiel wertvolle Themen.
00:04:02: Wenn bestimmte Fragen immer wieder in Erstgespräche auftauchen, dann lohnt es sich diese Fragen ausführlich auf der Website zu beantworten.
00:04:09: Der Vertrieb kann den Artikel später ebenfalls nutzen und an Interessenten senden.
00:04:14: Damit erfüllt ein guter Inhalt also mehrere Aufgaben.
00:04:17: Er kann Übersuchmaschinen gefunden werden er kann die Chance erhöhen dass dein Unternehmen einer KI-Antwort als relevante Quelle erscheint.
00:04:24: Er unterstützt potenzielle Kunden bei ihrer Entscheidung Er macht deine Expertise sichtbar und er kann außerdem im Vertrieb entlasten, weil häufige Fragen bereits verständlich beantwortet werden.
00:04:34: Und damit kommen wir aber auch zu einem weiteren wichtigen Punkt.
00:04:37: heute reicht es nicht mehr ein Artikel ausschließlich für klassische Suchergebnisse zu erstellen.
00:04:42: Google hat bereits bestätigt dass die grundlegenden Prinzipien von SEO auf ihre generativen Suchfunktion relevant bleiben.
00:04:48: Inhalte müssen hilfreich eigenständig, zugänglich und technisch verarbeitbar sein.
00:04:54: Das bedeutet aber nicht dass du einen Text für Google und einen zweiten Text für KI-Systeme brauchst.
00:04:59: Was du brauchst ist ein starker Inhalt der für Menschen verständlich ist und von unterschiedlichen Systemen technisch bearbeitet werden kann.
00:05:06: Wichtig es auch das Leser schnell erkennen welche Frage der Artikel beantwortet.
00:05:11: Das heißt, Überschriften und Abschnitte sollten dabei helfen die relevanten Informationen zu finden.
00:05:16: Eigenerfahrungen konkrete Beispiele belegbare Aussagen machen den Inhalt dann noch wertvoller als eine bloße Zusammenfassung von dem was sowieso bereits auf jedem Website steht.
00:05:25: das heißt die eigene Expertise einbinden vielleicht auch mal ne Grafik was visuell ergänzendes mit einfügen.
00:05:32: es kann zum Beispiel auch ein kleines Video sein es kann ein bestimmtes Bild sein um was auch immer gut ist es noch weiter rauszuverlinken zu ergänzen Quellen.
00:05:41: Und hinten im Quellcode müssen dann die technischen Grundlagen stimmen, das heißt der Artikel sollte erreichbar sein indexierbar und sinnvoll intern verlinkt.
00:05:50: Überschriften, Seitentitel und weitere Informationen im Quellecode sollten den Inhalt korrekt abbilden.
00:05:57: Und strukturierte Daten sollten auch enthalten sein, meine Erfahrung nach hat das ein positiven Effekt.
00:06:01: dasselbe gilt auch für den Einsatz von KI bei der Texterstellung.
00:06:04: KI kann dir viel Arbeit abnehmen.
00:06:06: ja sie können Fragen sammeln einen Inhalt ordnen oder aus deinen Antworten einen ersten Entwurf erstellen.
00:06:12: Sie kann aber deine Erfahrungen nicht ersetzen.
00:06:14: wenn du die KI nur auffordest irgendein Artikel zu einem Thema zu schreiben erhältst du häufig einen Text der kaum eigene Substanz enthält und solche Inhalte können so gesehen vom fast Unternehmen stammen.
00:06:25: Für deine Position im Markt bringen sie dann aber wenig.
00:06:27: Hier möchte ich dir einen Tipp geben, nutze die KI mal als Interviewpartner!
00:06:31: Lasst ihr zu einem konkreten Thema Fragen von der KI stellen.
00:06:35: Beantworte diese Fragen mit deinen Erfahrungen, deiner Beobachtung und deinem Fachwissen.
00:06:40: Und dann kann die KI dabei helfen deine Antworten zur Strukturieren und daraus ein verständlichen Artikel zu entwickeln.
00:06:45: Die fachliche Prüfung bleibt aber trotzdem bei dir oder eben bei einer Person, die das Thema wirklich beherrscht.
00:06:51: Bevor du also jetzt einen umfangreichen Redaktionsplan erstellt solltest du jedes mögliche Thema anhand von vier Fragen prüfen.
00:06:57: Erstens beschäftigt diese Frage tatsächlich meine gewünschte Zielgruppe.
00:07:01: Zweitens hat das Thema eine Verbindung zu einer geschäftlich relevanten Entscheidung.
00:07:05: Drittens kann mein Unternehmen dazu eigene Expertise, Beispiele oder Daten liefern.
00:07:11: Viertens gibt es in dem Artikel ein nächsten sinnvollen Schritt.
00:07:15: für den Leser ist nämlich wichtig dass man nicht nur den Text da bietet oder Informationen das Thema, sondern die Person, die den Artikel liest weiter an die Hand zu nehmen und sie zum nächsten Schritt zu führen.
00:07:26: Und wenn du diese vier Fragen klar beantworten kannst kann ein Artikel einen echten Wert für dein Unternehmen aufbauen.
00:07:32: Und hier geht es nicht um die Anzahl der veröffentlichen Texte.
00:07:34: Zehn austauschbare Artikel sind nicht automatisch stärker als zwei Inhalte, die eine wichtige Frage vollständig und überzeugend beantwortet.
00:07:42: Prüfe anschließend auch die Daten.
00:07:43: Sehr wichtig!
00:07:44: Wenn der Artikel live ist, erhält ihr Impressions und Clicks.
00:07:47: Das kannst du in der Google Search Console prüfen.
00:07:49: Für welche Suchanfragen wird er gefunden?
00:07:51: Dann soll auch in das Search Consoleprüfen.
00:07:52: Führt Elisa zur relevanten Leistungsseiten bei dir.
00:07:56: Das prüfst du indem du ja selbst den Artikel intern verlinkst.
00:07:59: Und entstehen aus dem Artikel passende Anfragen oder unterstützte Kontakte entlang der Customer Journey.
00:08:04: Na so wie... wird der Artikel verarbeitet, wird überhaupt zu Ende gelesen.
00:08:08: Du kannst die Scroll-Tie vermessen und du kannst mit Tools, gibt auch kostenlose Tools messen und Hitmaps erstellen lassen wie Leser die Seite verarbeiten wohin sie klicken.
00:08:17: denn nur mit diesen Daten erkennst du ob dein Artikel nicht nur Sichtbarkeit erzeugt sondern deinen Marketing und deinen Vertrieb wirklich unterstützt.
00:08:27: das heißt die Antwort auf die Ausgangsfrage lautet deshalb ja ein Blog oder Ratgeberbereich ist sehr sinnvoll.
00:08:33: Es sollte aber nicht als isolierter Content-Kanal geführt werden, es sollte Teil eines Systems sein das relevante Nachfrageaufgreif Vertrauen aufbaut und potenzielle Kunden zu einer fundierten Entscheidung führt.
00:08:44: Und wenn du bereits einen Blog oder Ratgeberbereich hast schau dir deshalb nicht nur an wie viele Artikel dort veröffentlicht wurden.
00:08:49: Prüfe welche Inhalte gefunden werden Welche Fragen sie beantworten ob sie potentielle Kunden sinnvoll zu deinen Leistungen weiterführen Sie sichtbar sind in Zoom-Maschinen und im richtigen Kontext in KI System.
00:09:02: Wenn du noch keine Inhalte aufgebaut hast, dann starte jetzt nicht mit einem möglichst großen Redaktionsplan, beginne mit den Fragen die für deine Zielgruppe wirklich relevant sind und bei denen dein Unternehmen eigene Expertise zeigen kann.
00:09:13: So entsteht Schritt für Schritt ein Wissensbereich der nicht nur Reichweite erzeugt, sondern Vertrauenschaft und deinen Unternehmen als kompetenten Anbieter, als kompettente Anbiederin positioniert.
00:09:23: Und wenn du herausfinden möchtest, welches Potenzial in deinem bestehenden Halten steckt oder welche Themen dein Unternehmen in der klassischen und in der KI-Suche sichtbarer machen können dann lass uns gern drüber sprechen.
00:09:33: Bucht dir dazu einen kennenden Termin unter calis.io.
00:09:36: slash call auf unserer Website.
00:09:38: Unter calis .io findest du außerdem weitere Infos darüber wie wir arbeiten und auch Ergebnisse unserer Kunden.
00:09:44: Ich hoffe, diese Episode hat ja weitergeholfen und gibt dir auch noch mal einen umfangreichen und tieferen Einblick in das Thema Blog oder Ratgeberbereich denn ich kann dir aus Erfahrung sagen, beobachte das sehr intensiv, sehr lange schon dass genau diese Art von Wissensumgebung wirklich gut funktioniert!
00:10:03: Ich danke dir fürs Zuhören und vielleicht sprechen wir beide uns schon ein kürzer.
00:10:07: bis dahin viele Grüße deine Kathrin.
00:10:12: Das war Kailis Insider.
00:10:13: Danke, dass du dabei warst!
00:10:15: Wenn du dein Marketing aufs nächste Level bringen willst, bucht dir jetzt deinen Termin auf kailis.io-call.
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